15 günstige Gerichte in London
Die 15 besten Steetfood Tipps in London ohne dein Reisebudget zu zerstören
London ist teuer, ja. Aber beim Essen muss man nicht sofort finanziell kapitulieren. Die besten günstigen Gerichte findest du nicht im Restaurant mit Union-Jack-Deko, sondern in Supermärkten, Märkten, Pubs, Bäckereien und Take-away-Läden.
Dieser Artikel ist für alle, die London schmecken wollen, ohne für ein mittelmäßiges Sandwich in Touristennähe acht Pfund hinzulegen. Budget heißt hier nicht geizig. Budget heißt: gescheit essen, satt werden, lokale Klassiker probieren und das Geld lieber für Erlebnisse aufheben.
Für die Planung lohnt sich zuerst unser Gratis London Stadtplan mit Sehenswürdigkeiten zum Download. Viele Food-Spots liegen ohnehin entlang klassischer London-Routen.
Was ist an Londoner Essen besonders?
Direktantwort: Londoner Essen ist keine saubere Nationalküche, sondern ein ziemlich wildes Stadtmenü. Britische Klassiker treffen auf indische, jüdische, karibische, türkische, chinesische und internationale Einflüsse.
Genau deshalb ist London kulinarisch spannender als sein alter Ruf. Du kannst morgens einen fettigen Sausage Roll aus dem Supermarkt essen, mittags Curry in Brick Lane, nachmittags Scones und abends Salt Beef Bagel. Gesund ist das nicht immer. London ist hier ehrlich: Manchmal geht es nicht um Wellness, sondern um warm, salzig, schnell und satt.
1. Sausage Roll von Sainsbury’s – billig, fettig, satt
Direktantwort: Der Sausage Roll ist einer der günstigsten Sattmacher in London. Geh einfach in einen Sainsbury’s, such die Bakery-, Hot-Food- oder Chilled-Snack-Abteilung und nimm dir einen Sausage Roll mit.
Das Ding ist simpel: Blätterteig, Wurstfüllung, Fett, Salz, fertig. Kulinarisch kein Doktorat, aber als schneller London-Snack brutal effizient. Oft kostet ein einzelner Sausage Roll nur wenige Pfund oder weniger, je nach Filiale und Angebot.
Wo? Sainsbury’s Local Filialen gibt es fast überall: rund um King’s Cross, Victoria, Liverpool Street, Paddington oder Waterloo.
Beste Zeit: Vormittag oder früher Nachmittag, wenn die Auswahl noch nicht komplett ausgeräumt ist.
Typischer Fehler: Zu glauben, das sei ein leichtes Frühstück. Nein. Das ist fettig, ungesund und macht satt wie ein kleiner Ziegelstein. Genau darin liegt aber der Budget-Hack.
2. Greggs Sausage Roll – der britische Klassiker für unterwegs
Direktantwort: Greggs ist die sichere Variante, wenn du einen warmen, günstigen Snack brauchst. Der Sausage Roll ist dort fast schon britisches Kulturgut.
Greggs findest du in vielen zentralen Lagen. Geschmacklich ist das keine Sterneküche, aber du bekommst zuverlässig etwas Warmes für kleines Geld.
Alternative: Sainsbury’s ist oft praktischer, wenn gerade keine Greggs-Filiale in der Nähe ist.
3. Fish & Chips – aber nicht in der Touristenfalle
Direktantwort: Fish & Chips musst du in London probieren. Aber bitte nicht direkt am Leicester Square, wo mittelmäßiger Fisch gerne zum Premiumpreis verkauft wird.
Besser sind klassische Chippies oder bekannte Läden wie Poppies in Spitalfields oder Camden. Rechne grob mit £10–15 für eine ordentliche Portion.
Beste Gegend: Spitalfields, Camden oder Greenwich.
Typischer Fehler: In der Nähe der größten Sehenswürdigkeiten essen, nur weil man gerade Hunger hat. Das ist der Moment, in dem London dein Budget frisst.
4. Meat Pie im Pub
Direktantwort: Eine Meat Pie ist britische Hausmannskost im besten Sinn. Deftig, warm, schwer – also ideal nach einem langen Sightseeing-Tag.
Gute Pies bekommst du in traditionellen Pubs. Innen Fleisch, Sauce, oft Bier oder Zwiebeln, außen Teig. Dazu meist Mash oder Chips.
Wo? Fuller’s Pubs, klassische Pubs in Marylebone, Holborn oder Southwark.
Budget-Tipp: Mittags ist es oft günstiger als abends.
5. Cornish Pasty – der tragbare Mittag
Direktantwort: Eine Pasty ist perfekt, wenn du viel gehst und wenig sitzen willst. Sie macht satt, kostet moderat und lässt sich unterwegs essen.
Die halbmondförmige Teigtasche enthält meist Fleisch, Kartoffeln, Gemüse oder Käsefüllungen. Sie stammt aus Cornwall, ist aber in London leicht zu finden.
Wo? Bahnhöfe, Cornish Bakery, kleine Bäckereien.
Preislogik: Meist günstiger als ein vollwertiges Restaurantgericht und deutlich sättigender als ein Sandwich.
6. Scones mit Clotted Cream
Direktantwort: Scones sind die günstige Alternative zum teuren Afternoon Tea. Du brauchst nicht gleich ein Hotelritual für £60, nur um Gebäck mit Marmelade zu essen.
Kauf einzelne Scones in einer Bäckerei oder Konditorei. Mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade wird daraus ein sehr britischer Snack.
Wo? Gail’s Bakery, lokale Cafés, Konditoreien in South Kensington oder Notting Hill.
Typischer Fehler: Afternoon Tea als Pflichtprogramm buchen. Nett, aber für Budget Travelers oft völlig überzogen.
7. Salt Beef Bagel in Brick Lane
Direktantwort: Der Salt Beef Bagel ist einer der besten günstigen London-Snacks. Er gehört zur jüdischen Geschichte des East End und schmeckt besser als viele überteuerte Lunch-Menüs.
Die klassische Adresse ist Beigel Bake, 159 Brick Lane. Gepökeltes Rindfleisch, Senf, Bagel. Mehr braucht es nicht.
Beste Zeit: Spätabends oder nachts, wenn Brick Lane noch lebt.
Alternative: Nimm einen einfachen Bagel, wenn du noch günstiger essen willst.
8. Chicken Tikka Masala in Brick Lane
Direktantwort: Chicken Tikka Masala ist nicht einfach indisches Essen, sondern längst Teil britischer Esskultur. In London gehört es fast zum Pflichtprogramm.
Brick Lane ist die bekannteste Gegend dafür. Mittagsangebote sind oft deutlich günstiger als Abendmenüs.
Typischer Fehler: Sich vom erstbesten Anwerber ins Restaurant ziehen lassen. Besser vorher Preise vergleichen und auf Lunch Deals achten.
Wer britische Kultur nicht nur essen, sondern auch einordnen will, findet im Artikel über die roten Blumen-Anstecker in Großbritannien einen guten Einstieg in britische Erinnerungskultur.
9. Bacon Sandwich
Direktantwort: Das Bacon Sandwich ist Londons pragmatisches Frühstück. Nicht schön, nicht leicht, aber ehrlich.
Speck, Weißbrot, Brown Sauce. Fertig. Du bekommst es in kleinen Cafés nahe Bahnhöfen oder in einfachen Breakfast Spots.
Wo? Rund um Waterloo, Paddington, King’s Cross oder in Wohnvierteln.
Für wen? Für alle, die früh loswollen und nicht zwei Stunden brunchen möchten.
10. Scotch Egg
Direktantwort: Ein Scotch Egg klingt absurd, funktioniert aber erstaunlich gut. Ei, Wurstfleisch, Panade – britischer Snack-Humor in Kugelform.
Du findest Scotch Eggs in Pubs, bei Borough Market oder in Supermärkten.
Budget-Hack: Supermarktversionen sind günstiger, Marktversionen meist besser.
11. Jerk Chicken
Direktantwort: Jerk Chicken zeigt Londons karibische Seite. Würzig, rauchig, sättigend und oft deutlich spannender als klassisches Pub Food.
Gute Optionen findest du in Brixton, Peckham oder auf Street-Food-Märkten.
Beste Gegend: Brixton Market und Umgebung.
Typischer Fehler: Nur in Zone 1 essen. Einige der besten günstigen Gerichte liegen außerhalb der klassischen Touristenroute.
12. Pie, Mash & Liquor
Direktantwort: Pie, Mash & Liquor ist Londoner Arbeiterküche. Wenn du wissen willst, wie altes East London schmeckt, probier das.
Liquor ist hier keine Spirituose, sondern eine grüne Petersiliensauce. Klingt eigenartig, gehört aber genau so.
Wo? Traditionelle Pie-and-Mash-Shops im East End.
Für wen? Für Neugierige, nicht für Instagram-Ästheten.
13. Bao oder Dumplings in Chinatown
Direktantwort: Chinatown ist ideal, wenn du schnell, günstig und zentral essen willst. Bao, Dumplings oder kleine Noodle Bowls sind oft die bessere Wahl als ein überteuertes Touristenrestaurant.
Lage: Rund um Gerrard Street, zwischen Leicester Square und Soho.
Beste Zeit: Unter der Woche mittags oder früher Abend.
Typischer Fehler: Am Samstagabend ohne Plan durch die volle Gerrard Street stolpern. Dann ist es stressig, nicht smart.
14. Falafel Wrap
Direktantwort: Falafel Wraps sind in London ein starker Budget-Allrounder. Satt, meist günstiger als Restaurantessen und auch für Vegetarier brauchbar.
Du findest gute Wraps in Camden, Shoreditch, Soho oder rund um Uni-Viertel.
Budget-Vorteil: Meist bekommst du für relativ wenig Geld eine vollwertige Mahlzeit.
Alternative: Türkische oder libanesische Take-aways außerhalb der absoluten Innenstadt.
15. Street Food auf dem Borough Market
Direktantwort: Borough Market ist touristisch, ja. Aber trotzdem einer der besten Orte, um in London viele Gerichte kompakt zu probieren.
Der Markt liegt bei London Bridge in Southwark. Der Zugang ist kostenlos, bezahlt wird nur, was du isst. Viele Gerichte liegen grob im Bereich von £8–15.
Beste Zeit: Dienstag bis Freitag am späten Vormittag. Samstagmittag ist es voll wie in einer U-Bahn zur Rushhour.
Typischer Fehler: Gleich beim ersten Stand eine riesige Portion kaufen. Besser zwei kleinere Sachen teilen.
Welche Route passt rund um Borough Market?
Direktantwort: Für eine günstige Food-Route ist Borough Market der beste Startpunkt. Du kombinierst Street Food, Themse, The Shard, Tate Modern und St Paul’s in rund drei Stunden.
Stell dir deine persönliche Route zusammen
Starte bei London Bridge und geh zuerst durch den Borough Market. Plane etwa 45 bis 60 Minuten ein und iss lieber mehrere kleine Snacks als eine schwere Hauptportion.
Danach gehst du in fünf Minuten Richtung The Shard. Wer nicht für die Aussichtsplattform zahlen will, sollte unseren Artikel über den gratis Blick von The Shard lesen.
Von dort spazierst du am Südufer der Themse zur Tate Modern, Shakespeare’s Globe und weiter zur Millennium Bridge. Wenn du London mit Filmkulissen verbinden möchtest, passt danach auch ein Abstecher zu einigen Harry-Potter-Filmlocations in London.
Typischer Fehler: Borough Market isoliert besuchen und danach wieder in die U-Bahn verschwinden. Die Umgebung ist fast schon eine kostenlose London-Tour.
Wo spart man sinnvoll – und wo nicht?
Direktantwort: Spare bei Frühstück, Snacks und Lunch. Spare nicht bei einem wirklich guten Marktbesuch oder einem Pub-Gericht, wenn du bewusst britische Küche probieren willst.
- Sainsbury’s, Tesco oder Greggs für schnelle Snacks nutzen.
- Lunch Deals statt Abendpreise suchen.
- Street Food teilen, statt eine große Portion allein zu kaufen.
- Touristenrestaurants rund um Leicester Square meiden.
- In Märkten zuerst eine Runde drehen, dann kaufen.
- Wasserflasche mitnehmen und nicht ständig Softdrinks kaufen.
London wird teuer, wenn du planlos hungrig wirst. Genau dann kaufst du irgendein mittelmäßiges Ding für zu viel Geld. Wer vorher zwei bis drei günstige Essensanker kennt, reist entspannter.
Welche günstigen London-Gerichte lohnen sich wirklich?
Direktantwort: Für maximales Budget-Erlebnis lohnen sich Sausage Roll, Salt Beef Bagel, Pasty, Bacon Sandwich, Falafel Wrap und Street Food in Borough oder Camden. Fish & Chips und Meat Pie kosten mehr, liefern aber mehr London-Gefühl.
Die ehrlichste Empfehlung: Iss nicht jeden Tag „typisch britisch“. Das wird schwer, fettig und irgendwann fad. Die Mischung macht London aus: einmal Pub, einmal Markt, einmal Supermarkt-Snack, einmal Brick Lane, einmal Chinatown.
Fazit
London günstig zu essen ist nicht schwer. Schwer ist nur, nicht in die offensichtlichen Fallen zu laufen. Die besten Budget-Gerichte sind oft jene, die Einheimische schnell zwischen Arbeit, Bahn und Alltag essen: Sausage Roll, Pasty, Bagel, Wrap, Curry, Pie.
Der Sainsbury’s-Sausage-Roll ist dabei vielleicht der ehrlichste Hack: nicht gesund, nicht glamourös, aber billig, fettig und satt machend. Man muss ihn nicht romantisieren. Man muss ihn nur verstehen.
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Nützliche externe Quellen
- Sainsbury’s Sausage Rolls – Übersicht zu Sausage-Roll-Produkten im Supermarkt.
- Greggs Sausage Roll – Offizielle Produktseite des britischen Klassikers.
- Borough Market – Offizielle Infos zu Lage, Öffnungszeiten und Besuch.
- Camden Market Food & Drink – Street-Food-Angebot und Marktübersicht.
- Transport for London – Für Anreise, U-Bahn, Bus und aktuelle Verbindungen.

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